Online „Schminken und Trinken“ am 04.12.2020

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage ist es uns leider derzeit nicht möglich, euch zu einem Sektempfang in unser Referat oder zu Kneipenabenden einzuladen. Daher müssen wir nun versuchen, uns online Community-Räume zu erschließen und laden euch am Freitag, den 04.12. zu einem Online „Schminken und Trinken“ via Videokonferenz ein.

Die Veranstaltung soll schwulen und queeren Personen aus der Region die Gelegenheit bieten, sich in Zeiten, in denen Community-Räume geschlossen bleiben müssen, dennoch in entspannter Atmosphäre bei dem einen oder anderen Getränk auszutauschen (und sich dabei vielleicht auch zu schminken und in extravagante Outfits zu werfen). Lasst uns – gerade in der aktuellen Situation – einen Abend lang in Glitzer gehüllt alle überkommenen Geschlechterrollen vergessen!

Bei unserer Veranstaltung sind alle LGBT*IQ-People und deren Freund*innen willkommen! Wenn Du dabei sein möchtest, schicke uns bitte einfach eine Nachricht per Mail an schwulenreferat[at]asta-marburg.de, auf Facebook (@schwulenreferat) oder via Instagram (@homolobby_marburg), dann bekommst Du von uns kurz vor Beginn den Link zur Videokonferenz. Wir freuen uns auf dich! 😊🏳️‍🌈

Zu den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das Autonome Schwulenreferat und die queere Community

Als Autonomes Schwulenreferat sind wir die Anlaufstelle für homo- und bisexuelle Studie-rende (egal ob trans- oder cisgender); wir sind ein politischer Raum, dessen Arbeitsstruktur auf einem basisdemokratischen Plenum basiert. Gleichzeitig erfüllen wir auch Funktionen eines Sozialraums. Zu Beginn der Pandemie konnten wir uns gar nicht mehr persönlich treffen, seit Ende Oktober ist die Situation erneut dieselbe: Plena, sowie Veranstaltungen des geselligen Beisammenseins müssen ins Internet verlegt werden. Die Sprechstunden der Referent*innen können nicht in Präsenz stattfinden, da der AStA geschlossen ist. Stattdessen sind die Referent*innen bei Bedarf zu entsprechenden Uhrzeiten online kontaktierbar; ein solches Angebot anzunehmen, ist allerdings bedeutend hochschwelliger, als eine Präsenz-Sprechstunde. Grundsätzlich können Online-Veranstaltungen den Sozialraum Schwulenreferat nicht ersetzen. Dies liegt unter anderem daran, dass Online-Veranstaltungen neue Hürden schaffen. Dabei handelt es sich zum einen um Hürden technischer Art, die es einzelnen Personen erschweren oder verunmöglichen können, an Online-Formaten teilzunehmen. Zum anderen können Veranstaltungen in Videokonferenz-Formaten für manche Personen mit sozialer Angst eine größere Herausforderung darstellen, als persönliche Treffen. Diese Faktoren führten dazu, dass es einzelnen Referatsmitgliedern gegebenenfalls nicht möglich ist, an unseren Online-Treffen teilzunehmen. Ein solcher Ausschluss von Personen ist für uns nicht hinnehmbar. Auch für Menschen, die neu in Marburg waren, stellt es eine zusätzliche Hürde da, den Raum als solchen kennenlernen zu können. Dies alles ist ein Problem, da es gerade während einer Ausnahmesituation wie einer Pandemie, von der marginalisierte Personen auf besondere Art betroffen sind und unter der sie stark zu leiden haben, besonders wichtig wäre, dass wir füreinander da sein können und dass LSBT*IQ-Personen in diesen herausfordernden Zei-ten nicht alleine sein müssen. Community-Räume sind für viele queere Personen die einzigen Orte, an denen sie sich ohne Angst vor Diskriminierung bewegen können. Ein Wegfall dieser Orte in der Pandemie ist ein großes Problem.

Selbst wenn die Fallzahlen im Landkreis wieder sinken und wir uns mit Abstand und Masken wieder treffen können, besteht das Problem, dass unser Referatsraum zu klein ist, als dass wir uns dort mit ausreichendem Abstand alle aufhalten könnten.

Das vergangene halbe Jahr hat uns die Wichtigkeit von Räumen erneut deutlich vor Augen geführt. Wir brauchen einen Raum, in dem wir uns während Corona treffen können und in dem das Einhalten von Hygiene- und Abstandsregelungen gewährleistet werden kann, damit es uns wieder möglich sein kann, füreinander, für die Community da zu sein, auch und gera-de in Zeiten von Corona. Aber auch wenn die Fallzahlen wieder sinken und wir einen Raum finden, in dem wir uns treffen können, bleibt es eine Problematik, dass es viele marginalisierte Personen in der Stadt gibt, die nie eigene Räume hatten, wie zum Beispiel einige pre-karisierte, nicht-studentische, migrantische Personen. Es muss sich dafür eingesetzt werden, entsprechende Räume in der Stadt zu schaffen.

Generell sind wir als Schwulenreferat im Vergleich zu vielen queeren Orten, Projekten, Räumen immerhin in der privilegierten Situation, dass unser Raum und unsere Existenz durch die Anbindung an den AStA trotz der Corona-Krise derzeit abgesichert ist. Die Pandemie gefährdet viele queere Vereine, Projekte und Unternehmen, somit drohen sehr wichtige Freiräume und Schutzräume, zu verschwinden. Die Krise verschärft die sozialen Ungleichheiten und Diskriminierungsverhältnisse, die ohnehin schon bestanden haben und von denen marginalisierte Personen und Angehörige der LSBT*IQ-Personen in besonderer Art betroffen sind. Auch wirtschaftliche Unsicherheiten, die aus der Corona-Krise resultieren, treffen viele LSBT*IQ-Personen härter. Daher haben verschiedene Gruppen und Einzelper-sonen eine Petition gestartet, die spezifische Maßnahmen und Hilfen fordert, die ganz konkret queere Personen und Strukturen unterstützen – einen „queeren Rettungsschirm“. Wir möchten hiermit auf diese Petition aufmerksam machen und allen empfehlen, sich mit dieser auseinanderzusetzen und sie zu unterzeichnen: https://www.change.org/p/bundesregierung-her-mit-dem-queeren-rettungsschirm-7214f842-b84b-4d5b-955a-ff4bf0d33b44?utm_content=cl_sharecopy_25818461_de-DE%3A4&recruiter=204655351&utm_source=share_petition&utm_medium=copylink&utm_campaign=share_petition.

Über den katastrophalen Zustand der Marburger Hochschulpolitik

Die Marburger Hochschulpolitik befindet sich in einer zutiefst besorgniserregenden Situation. Die Strukturen des Allgemeinen Student*innenausschusses (AStA) sind an einer Vielzahl von Stellen nicht arbeitsfähig. Eine zentrale Rolle dabei spielt das Student*innenparlament (Stupa). Die Stupa-Sitzungen haben über Monate hinweg nicht stattgefunden, da sie nicht beschlussfähig waren. Über ein Jahr nach der letzten Hochschulwahl wurde der AStA noch immer nicht gewählt. Viele der Listen blockieren die hochschulpolitische Arbeit, indem sie entweder in Stupa-Sitzungen nicht oder nur in geringer Zahl anwesend sind, oder die Vorstandswahlen blockiert haben. Die Wichtigkeit der Arbeit im AStA scheint den Parlamentarier*innen nicht bewusst zu sein oder sie wird unter- bzw. geringgeschätzt. Dabei hängen am AStA nicht nur Semestertickets, sondern besonders auch studentische Lebensrealitäten. Wir brauchen dringend hochschulpolitische Rahmenbedingungen, die den AStA arbeitsfähig halten! Demokratische Mitgestaltungsmöglichkeiten in Form von Stupa, Fachschaftenkonferenz (FSK) und AStA sind keine Selbstverständlichkeit. Umso dringender sollten diese erkämpften Freiheiten der Student*innen von diesen auch genutzt und verteidigt werden!

Die Probleme des AStAs hören jedoch beim Stupa nicht auf. So gehören beispielsweise technische Probleme, wie regelmäßige Ausfälle des Internets oder von E-Mail-Servern im AStA zum absoluten Alltag und können die Kommunikation verunmöglichen. Dadurch wird die Arbeit in unserem Referat enorm erschwert. Doch liegen die Defizite im AStA bei weitem nicht nur im technischen Bereich. Anstatt dass die Angestellten oder diejenigen, die sich im AStA engagieren möchten, unterstützt werden, kann die riesige Last an strukturellen Problemen derzeit nur unweigerlich in die Desillusionierung führen. Hier bedarf es dringend sehr grundlegender Veränderungen, damit der AStA seine Aufgaben wieder effektiver wahrnehmen kann.

Eine Aufgabe des AStAs ist es beispielsweise, gemeinsam mit den Autonomen Referaten die Aktivitäten der Universität kritisch zu beobachten, zu kommentieren und darauf Einfluss zu nehmen.

In den nächsten zwei Jahren beteiligt sich die Phillips-Universität am „Diversity Audit“ des Stifterverbands. Bei dem Audit geht es darum, dass Hochschulen hinsichtlich der Inklusion diverser Personengruppen in den Hochschulalltag beraten werden und eine spezifische Diversitätsstrategie entwickelt wird. Wir hoffen, dass das Ergebnis des Audits nicht sein wird, dass sich die Universität für ihre Vielfalt lobt und selbstbestätigt, ohne im Prozess strukturelle Diskriminierungen thematisiert zu haben. Die Verfasste Student*innenschaft muss sich dafür einsetzen, dass im Rahmen des Audits auch die an der Universität wirkenden Machtstrukturen thematisiert werden, da das Audit sonst keinen Gewinn darstellen würde.

Stellungnahme der Mitgliederversammlung des Autonomen Schwulenreferats zur Stadtpolitik in Marburg vom 12. Oktober 2020

Keine Solidarität mit Polizeigewalt!

Seit Anfang August gibt es eine Kampagne der Stadt Marburg mit dem Titel „Marburg zeigt Respekt“, die in Zusammenarbeit mit den Dienstleistungsbetrieben Marburg (DBM), der Feuerwehr Marburg, sowie den Stadtwerken Marburg entstanden ist. Sie resultierte aus der Kampagne „Keine Gewalt gegen Retter“, die auf Gewalt gegen Einsatzkräfte aufmerksam machte. Laut Pressemitteilung der Stadt Marburg soll diese Kampagne mehr Respekt für Einsatzkräfte, wie die Feuerwehr und Rettungsdienste bewirken. Darüber hinaus sei die Kampagne darauf angelegt, „ein Zeichen für Solidarität und Anerkennung im täglichen Miteinander zu setzen“. Symbol dieser Aktion ist ein hierfür entworfenes Logo, das auf viele städtische Fahrzeuge und Gebäude geklebt wurde. Das Logo zeigt unterschiedlich-große, bunte Hände, die in die Luft gereckt werden. Auf einigen Händen sind die Symbole der Feuerwehr, des Roten Kreuzes und der Polizei zu erkennen. Eine andere Hand ist in Regenbogen-Farben gehalten, um die LSBT*IQ-Community zu symbolisieren, wieder andere Hände in unterschiedlichen Braun- und Beige-Töne, um Menschen mit unterschiedlichen Hautfarben zu symbolisieren.

Das Autonome Schwulenreferat im AStA Marburg kritisiert die Kampagne und die o.g. Darstellung ausdrücklich. Aus Sicht des Schwulenreferats stellt die Kampagne durch ihre Darstellung eine Gleichsetzung von rassistischer und queerfeindlicher Gewalt mit Angriffen auf Polizist*innen dar, die wir für fatal halten, da die Polizei selbst Verursacherin rassistischer Gewalt ist: Von der Marburger Polizei gehen seit Jahren rassistische Polizeikontrollen rund um die Lahntreppen und den Hauptbahnhof aus. Rassistische Einsatzpraktiken gehören in Marburg, wie in allen Polizeibehörden in Deutschland, zum absoluten Tagesgeschäft. Innerhalb des Kreises Marburg-Biedenkopf gibt es seit einigen Jahren mehrere Fälle von Rechtsextremismus in unterschiedlichen Polizeidienststellen, die öffentlich geworden sind. Jeden Tag gibt es in Hessen und Deutschland neue Berichte über sogenannte „Einzelfälle“, dabei zeigt sich eigentlich sehr deutlich: es handelt sich um strukturelle Probleme, die nicht mit Disziplinarverfahren gegen die Rechtsextremist*innen gelöst werden können. Vielmehr braucht es dringend strukturelle Veränderungen, unabhängige Beschwerdestellen und eine Entziehung von Kompetenzen der Polizei. Über die Gesamtzahlen der rechtsextremen Personen innerhalb der Polizei können nur Vermutungen angestellt werden, da Studien zur Verbreitung von strukturellem Rassismus innerhalb der Polizeibehörden durch das Bundesinnenministerium verhindert werden. Fest steht: In der städtischen Kampagne verschwinden diese Tatsachen aus dem Blickfeld. Bevor wir über „Respekt vor Polizist*innen“ reden können, muss die Polizei entnazifiziert werden, müssen sämtliche rechten Netzwerke innerhalb von Behörden und der Polizei aufgelöst werden und muss über eine Neustrukturierung der sogenannten Sicherheitsbehörden diskutiert werden!
In dieser Debatte ist besonders die Rolle der Partei Bündnis 90/Die Grünen auf Landesebene in Hessen erschreckend. Die Grünen inszenieren sich in Wahlkämpfen gerne als solidarische Akteur*innen im Kampf gegen Rassismus und Homofeindlichkeit, um dann aber in der aktuellen Landesregierung durch unüberhörbares Schweigen aufzufallen. Wir fragen uns: Was muss noch alles passieren, bevor sich diese Partei klar positioniert und ihre Regierungsmacht nutzt, um die rassistische Polizeipolitik zu verändern?

Wir solidarisieren uns ausdrücklich mit der Gegenkampagne „Marburg gegen Polizeigewalt“, die den Fokus auf das eigentliche Problem der städtischen Kampagne richtet: die Polizei.

Keine Unterstützung für religiöse Fundamentalist*innen!

In Marburg kommt es immer wieder dazu, dass von evangelikalen Strukturen Homo-, Queer- und Trans*feindlichkeit ausgeht. In der Stadt Marburg ist besonders der Christus-Treff zu nennen. Dieser wurde vom Schwulenhasser Roland Werner gegründet. Der Christus-Treff weist bis heute auf seiner Website auf enge Kontakte zur „Offensive Junger Christen“ hin. Diese Gruppierung wiederum setzt sich für sogenannte Konversionstherapien ein, also für das systematische Unterdrucksetzen schwuler* Personen mit psychischer Gewalt, um ihnen einzureden, dass sie ihre sexuelle Identität und Orientierung nicht ausleben dürfen. Wir wissen spätestens seit der arte-Dokumentation „Du sollst nicht schwul sein“, dass auch in Marburg solche „Therapien“ stattgefunden haben und dass der Christus-Treff in der Vergangenheit immer wieder bewiesen hat, dass er keinerlei Berührungsängste gegenüber Vertreter*innen homo- und trans*-feindlicher Ideologien verspürt. Für weitere Hintergründe sei auf die großartige Arbeit des Bündnisses „Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus“ verwiesen, das sich seit Jahren gegen religiösen Fundamentalismus in Marburg einsetzt: noplace.blogsport.de.
Die Stadtregierung ist leider seit Jahren mit dem Christus-Treff auf Kuschelkurs. Zuletzt wurde das bei einem Sponsorenlauf für das sogenannte „Central“, eine Christus-Treff-Einrichtung am Richtsberg, deutlich: Oberbürgermeister Thomas Spies unterstützte den Sponsorenlauf nicht nur mit einem Mobilisierungsvideo, sondern eröffnete diesen auch noch persönlich.

Wir fordern weiterhin, dass die Stadt sämtliche Verbindungen zum „Christus-Treff“ kappt und dass es keinerlei Kooperationen oder Unterstützungen für evangelikale Strukturen in Marburg gibt!

„Queer Diaspora: The New Revolutionary Class?“

Facebook-Live Event: 13.11., 7pm

Discussion with Mala Badi and Tarek Shukrallah, moderated by Armin Djamali

„Without life and labor realities of migrants and queers, the contemporary European working class would be quite different, and – as much as Europe as a whole – it would probably be much weaker, too. Starting from their personal experiences as queer People of Color living in Europe, and as communists, Tarek Shukrallah and Mala Badi analyze and discuss issues of intersectional solidarity within the global working class and struggles for recognition and redistribution. Refugees and other diasporic citizens are a great part of Europe’s working class, but however, racism and queer realities are often still ignored and unheard. How can class struggle be both: revolutionary and intersectional?“

The free online event will be in English. Join our stream on Facebook live.

A cooperation between Schwules Museum and Autonomes Schwulenreferat im AStA Marburg.

Online Ersti-/Kennenlernabend im Wintersemester

Du bist neu in Marburg und/oder suchst Anschluss an eine schwule* Szene in der Stadt?
Du möchtest uns und unsere Arbeit kennenlernen?

Aufgrund der Corona-Situation können wir leider erneut nicht wie üblich mit einem Ersti-Abend in Präsenz sowie einem Sektempfang ins Semester starten. Wir möchten Dich trotzdem dazu einladen, uns online via Videokonferenz kennenzulernen. Dort wirst Du alles über das Referat als Sozialraum, unsere politische Arbeit und queeres Leben in Marburg erfahren können.

Wenn Du dabei sein möchtest, schicke uns bitte einfach bis Montag Abend eine Nachricht per E-Mail an schwulenreferat[at]asta-marburg.de, auf Facebook oder via Instagram (@homolobby_marburg), dann bekommst Du von uns den Link zur Videokonferenz.
Wir freuen uns auf dich! 😊🏳️‍🌈

Queer-Filmreihe

Filmvorführungen im Rahmen der „Queer-Filmreihe“ – AStA-Marburg – Referat für Homosexualität, Kultur und Wissenschaft & Tuntonia e.V. – in Kooperation mit dem Autonomen Schwulenreferat

15.10.2020, 20 Uhr im CAPITOL: „Als wir tanzten“ (Regie: Levan Akin, Georgien/Schweden 2013)

„Merab ist Student an der Akademie des Georgischen Nationalballetts in Tiflis. Sein größter Traum ist es, professioneller Tänzer zu werden. Als Irakli neu in die Klasse kommt, sieht Merab in ihm zunächst einen ernstzunehmenden Rivalen auf den ersehnten Platz im festen Ensemble. Aus der Konkurrenz wird bald ein immer stärkeres Begehren. Doch im homophoben Umfeld der Schule, in der konservative Vorstellungen von Männlichkeit hochgehalten werden, wird von den beiden erwartet, dass sie ihre Liebe geheim halten.“

29.10.2020, 20 Uhr im CAPITOL: „Call Me By Your Name“ (2017, Regie: Luca Guadagnino)

„Norditalien, 1983: Familie Perlman verbringt den Sommer in ihrer mondänen Villa. Während der 17 Jahre alte Sohn Elio Bücher liest, klassische Musik hört und keinen Flirt mit seiner Bekannten Marzia auslässt, beschäftigt sich sein Vater, ein emeritierter Professor, mit antiken Statuen. Für den Sommer hat sich der auf griechische und römische Kulturgeschichte spezialisierte Archäologe mit Oliver einen Gast ins Haus geholt, der ihm bei seiner Arbeit zur Seite stehen soll. Der selbstbewusste und attraktive Besucher wirbelt Elios Gefühle ganz schön durcheinander. Während sich langsam eine Beziehung zwischen den beiden anbahnt, merkt Elio, dass er trotz seiner Intelligenz und der Bildung, die er dank seines Vaters und seiner Mutter Annella genießt, noch einiges über das Leben und die Liebe lernen muss…“

Infos zu weiteren Veranstaltungen folgen.

Einladung zur Mitgliederversammlung im Sommersemester 2020

Liebe Mitglieder des Autonomen Schwulenreferates im AStA Marburg,  

hiermit laden wir euch zur ordentlichen Mitgliederversammlung im Sommersemester 2020 ein.

Die Sitzung findetam 12. Oktober 2020 um 18:00 Uhr im Queeren Zentrum (Liebigstraße 14, 1. Stock, 35037 Marburg) statt.

Zur ordentlichen Teilnahme ist das Mitbringen eines gültigen Student*innenausweises oder einer aktuellen Studienbescheinigung sowie eines gültigen Ausweisdokumentes erforderlich.

Aufgrund der Corona-Pandemie wird um das Mitbringen einer Mund-Nasen-Bedeckung gebeten.

Es wird um Pünktlichkeit gebeten.

Vorläufige Tagesordnung

TOP 1 – Begrüßung und Formalia
TOP 2 – Berichte
2.1 – Gemeinsamer Bericht der Referenten
2.2 – Gemeinsamer Bericht des Plenums
TOP 3 – Inhaltliche Anträge
TOP 4 – Verschiedenes

Die Mitgliedervollversammlung endet voraussichtlich um 20:00 Uhr (st).

Mit freundlichen Grüßen

David Lewandowski             Christian Geyer

Sprechzeiten ab Juli 2020

Trotz Corona sind wir ab Juli wieder in Präsenz-Sprechstunden im AStA (neben der Mensa) für euch da. Zum Infektionsschutz ist im AStA eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Für Fragen, sowie bei Beratungs- und Unterstützungsbedarf stehen unsere Referenten zu den offenen Sprechstunden zur Verfügung:

Dienstags  16 – 18 Uhr

Donnerstags 14 – 16 Uhr

und nach Vereinbarung.

Wenn ihr auf der Suche nach Büchern, Zeitschriften und sonstiger schwuler und queerer Literatur seid, steht euch die AG Bibliothek in einer gesonderten Sprechstunde zur Verfügung:

Dienstag 10 – 14 Uhr.

Verschiebung der Bibliothekslesung

Liebe Alle*,

Aus Solidarität mit den gerade in den USA stattfindenden Riots und Protesten gegen Rassismus und rassistische Polizeigewalt, welche durch die Ermordung George Floyds durch einen Polizisten ausgelöst wurden, haben wir uns dazu entschlossen, die ursprünglich für heute Abend geplante Lesung der AG Bibliothek zu verschieben. Stattdessen möchten wir gerne auf den Vortrag „Schwarze Frauen und die Frage der Macht“ von Dr. Denise Bergold-Caldwell & Eleonore Wiedenroth-Coulibaly verweisen, der heute um 20 Uhr im Rahmen der Ringvorlesung des Zentrums für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung stattfindet. #BlackLivesMatter #NoJusticeNoPeace #GeorgeFloyd

https://www.uni-marburg.de/de/genderzukunft/aktuelles/termine/interdisziplinaere-ringvorlesung-im-sommersemester-2020/schwarze-frauen-und-die-frage-der-macht

Die Lesung wird dafür am 08.06. um 20 Uhr stattfinden.