Barrierearme Tagesexkursion in die Gedenkstätte Buchenwald

Eine Kooperation des AStA Referats für Homosexualität, Kultur und Wissenschaft, des Tuntonia e.V., des AStA Referats für antifaschistische Arbeit und des Autonomen Schwulenreferats im AStA Marburg

TAGESEXKURSION ZUR KZ-GEDENKSTÄTTE BUCHENWALD zum Thema HOMOSEXUELLE HÄFTLINGE IM KZ BUCHENWALD 1937 – 1945

– wissenschaftliche Leitung: Historiker Dr. Harry Stein
Freitag, 1. Juli 2022

Teilnahmeanmeldung und Rückfragen bitte an: hokuwi@asta-marburg.de
Rollifahrer*innen und Helfer*innen ist eine Exkursionsteilnahme im Handicapbus (mit Hebebühne) möglich!

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Queere Party im Trauma am 23.06.2022

Kooperation des Autonomen Schwulenreferats im AStA Marburg, der Rosa Liste Marburg und des Trauma im G-Werk

„Diese eine queere Party im Trauma“
Donnerstag, 23.06. • Ab 21 Uhr • Im Trauma im G-Werk • Zutritt mit 2G+ Nachweis (geimpft, genesen + tageaktueller Test)

Queer Party
Thursday, 23rd June • Starts at 9pm • Location: Trauma im G-Werk • 2G+

Traumakino-Tunten-Takeover – Kino & Kneipe im Sommersemester 2022

Veranstaltung des Autonomen Schwulenreferats in Kooperation mit dem Trauma im G-Werk

Subversives schwules*, queeres Kino mit Sektempfang und anschließendem Kneipenabend.

Immer ab 19:00 Uhr
im Café Trauma,
Afföllerwiesen 3a, Marburg
Soli-Eintritt bis 4€.

2G+; geimpft/genesen + bitte zusätzlich mit tagesaktuellem Test.

Programm:

10.05., „Futur Drei“
(Drama, D 2020, Faraz Shariat)

24.05., „Querelle“
(Drama, D/F 1982, Rainer Werner Fassbinder)

14.06., „Messer im Herz“ („Un couteau dans le cœur“) (OmU)
(Drama, F/MEX/CH 2018, Yann Gonzalez)

28.06., „Stadt der verlorenen Seelen“
(Musical Satire, D 1983, Rosa von Praunheim)

12.07., „Paris Is Burning“ (OV)
(Documentary, USA 1990, Jennie Livingston)

Kennenlernabend mit Sektempfang am 25.04.2022

Wann? Am Montag, 25.04.2022 ab 19 Uhr.
Wo? In unserem Referatsraum im AStA (direkt neben der Mensa!)

Du bist neu im kleinen Marburg und/oder suchst Anschluss an eine schwule* Szene in der Stadt?

Das Autonome Schwulenreferat im AStA Marburg ist die unabhängige Vertretung der schwulen und bisexuellen Studis in der Student*innenschaft an der Uni Marburg. Wir verstehen uns als Freiraum für Kultur, Politik, und die guten Dinge des Lebens. Dabei stehen wir in der Tradition emanzipatorischer Kämpfe der Schwulenbewegung in Deutschland.

Wir wollen dich einladen, ein Teil unseres Projektes zu werden! Komm zu unserem Kennenlernabend und lerne uns und unsere Arbeit in Wohnzimmeratmosphäre und bei einem Gläschen Sekt kennen.

Kennenlernabend mit Sektempfang am 18.10.21

Wann? Am 18. Oktober 2021 ab 19 Uhr.
Wo? In unserem Referatsraum im AStA (direkt neben der Mensa!)
Zutritt mit 3G-Nachweis (geimpft, genesen und/oder getestet)

Du bist neu im kleinen Marburg und/oder suchst Anschluss an eine schwule* Szene in der Stadt?

Das Autonome Schwulenreferat im AStA Marburg ist die unabhängige Vertretung der schwulen und bisexuellen Studis in der Student*innenschaft an der Uni Marburg. Wir verstehen uns als Freiraum für Kultur, Politik, und die guten Dinge des Lebens. Dabei stehen wir in der Tradition emanzipatorischer Kämpfe der Schwulenbewegung in Deutschland.

Wir wollen dich einladen, ein Teil unseres Projektes zu werden! Komm zu unserem Kennenlernabend und lerne uns und unsere Arbeit in Wohnzimmeratmosphäre und bei einem Gläschen Sekt kennen.

Online Spiele- und Kennenlernabend am 3. Mai 2021, 20 Uhr

Du bist neu in Marburg und/oder suchst Anschluss an eine schwule* Szene in der Stadt? Du hast Lust auf einen entspannten Online-Spieleabend? Du möchtest uns und unsere Arbeit kennenlernen?

Für all dies bietet sich Gelegenheit am kommenden Montag, den 03. Mai 2021 ab 20 Uhr. Aufgrund der Corona-Pandemie ist es uns leider noch immer nicht möglich, dich persönlich in unser Referat einzuladen. Wir möchten dich trotzdem dazu einladen, uns online via Videokonferenz kennenzulernen. Wir möchten gemeinsam entspannt online Spiele zusammen spielen. Außerdem wirst du bei Bedarf aber auch die Möglichkeit haben, dort alles über das Referat als Sozialraum, unsere politische Arbeit und queeres Leben in Marburg zu erfahren.

Wenn du dabei sein möchtest, schreibe uns einfach eine Nachricht auf Facebook, Instagram oder per E-Mail an plenum[at]schwulenreferat-marburg.de.

Wir freuen uns auf dich!

Online-Workshop „doing gay disabled“ am 19.03.21

Online-Workshop „doing gay disabled“ mit Moritz Gömann
Zeit: Fr., 19.03.21 – 18 Uhr ct.
Link: https://webconf.hrz.uni-marburg.de/b/mor-vtk-9ie-phq

Welche Formen von Diskriminierung erfahren behinderte Schwule? Wie gehen die Homosexuellen- bzw. die Behindertencommunity mit diesen Menschen um? Welchen Einfluss hat die Behinderung auf Sexualität und Coming-Out? Welche gesellschaftlichen Herausforderungen müssen bezwungen werden, um sich als homosexuelles, behindertes Individuum behaupten zu können?Sowohl von der Mehrheitsbevölkerung, als auch teilweise von den Minderheiten selbst, werden Minderheiten häufig als ziemlich homogene Masse wahrgenommen. Wenn es aber Menschen gibt, die nicht nur ein Minderheitsattribut in einer Person vereinigen, sind nicht nur konservative Hardliner mit ihrer Vorstellungskraft überfordert, sondern auch die betroffenen Minderheiten haben damit teilweise Probleme.Auch wenn die Intersektionalität vor allem in den Gender Studies wirklich kein neues Thema mehr ist, ist die Forschungsintensität in einigen Bereichen noch sehr unterausgeprägt. In diesem Workshop wollen wir das Licht auf eine so gut wie nie thematisierte Gruppe werfen: homosexuelle Behinderte.Nach einem Kurzvortrag, den der Vortragende vor allem wegen fehlender Forschung auch mit persönlichen Erfahrungen garnieren muss, wird interaktiv probiert verschiede Perspektiven von Betroffenen zu analysieren und zu verstehen. Damit soll ein möglichst umfassendes Bild entstehen, um dann schließlich einen Ansatz für gelingende Emanzipation für die Betroffenen, Möglichkeiten dieses Thema in den Communitys anzusprechen und welche Bündnismöglichkeiten und Plattformen es hier gibt.Moritz Gömann, der Leiter des Workshops ist seit der Geburt körperlich behindert und schwul.

Der Workshop ist Teil eines Projektstudiums und wird in Kooperation mit dem Autonomen Schwulenreferat durchgeführt. Wegen der Corona-Pandemie wird der Workshop online stattfinden (Link: https://webconf.hrz.uni-marburg.de/b/mor-vtk-9ie-phq). Eine Simultanübersetzung in Gebärdensprache können wir leider nicht anbieten.

Online „Schminken und Trinken“ am 04.12.2020

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage ist es uns leider derzeit nicht möglich, euch zu einem Sektempfang in unser Referat oder zu Kneipenabenden einzuladen. Daher müssen wir nun versuchen, uns online Community-Räume zu erschließen und laden euch am Freitag, den 04.12. zu einem Online „Schminken und Trinken“ via Videokonferenz ein.

Die Veranstaltung soll schwulen und queeren Personen aus der Region die Gelegenheit bieten, sich in Zeiten, in denen Community-Räume geschlossen bleiben müssen, dennoch in entspannter Atmosphäre bei dem einen oder anderen Getränk auszutauschen (und sich dabei vielleicht auch zu schminken und in extravagante Outfits zu werfen). Lasst uns – gerade in der aktuellen Situation – einen Abend lang in Glitzer gehüllt alle überkommenen Geschlechterrollen vergessen!

Bei unserer Veranstaltung sind alle LGBT*IQ-People und deren Freund*innen willkommen! Wenn Du dabei sein möchtest, schicke uns bitte einfach eine Nachricht per Mail an schwulenreferat[at]asta-marburg.de, auf Facebook (@schwulenreferat) oder via Instagram (@homolobby_marburg), dann bekommst Du von uns kurz vor Beginn den Link zur Videokonferenz. Wir freuen uns auf dich! 😊🏳️‍🌈

Zu den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das Autonome Schwulenreferat und die queere Community

Als Autonomes Schwulenreferat sind wir die Anlaufstelle für homo- und bisexuelle Studie-rende (egal ob trans- oder cisgender); wir sind ein politischer Raum, dessen Arbeitsstruktur auf einem basisdemokratischen Plenum basiert. Gleichzeitig erfüllen wir auch Funktionen eines Sozialraums. Zu Beginn der Pandemie konnten wir uns gar nicht mehr persönlich treffen, seit Ende Oktober ist die Situation erneut dieselbe: Plena, sowie Veranstaltungen des geselligen Beisammenseins müssen ins Internet verlegt werden. Die Sprechstunden der Referent*innen können nicht in Präsenz stattfinden, da der AStA geschlossen ist. Stattdessen sind die Referent*innen bei Bedarf zu entsprechenden Uhrzeiten online kontaktierbar; ein solches Angebot anzunehmen, ist allerdings bedeutend hochschwelliger, als eine Präsenz-Sprechstunde. Grundsätzlich können Online-Veranstaltungen den Sozialraum Schwulenreferat nicht ersetzen. Dies liegt unter anderem daran, dass Online-Veranstaltungen neue Hürden schaffen. Dabei handelt es sich zum einen um Hürden technischer Art, die es einzelnen Personen erschweren oder verunmöglichen können, an Online-Formaten teilzunehmen. Zum anderen können Veranstaltungen in Videokonferenz-Formaten für manche Personen mit sozialer Angst eine größere Herausforderung darstellen, als persönliche Treffen. Diese Faktoren führten dazu, dass es einzelnen Referatsmitgliedern gegebenenfalls nicht möglich ist, an unseren Online-Treffen teilzunehmen. Ein solcher Ausschluss von Personen ist für uns nicht hinnehmbar. Auch für Menschen, die neu in Marburg waren, stellt es eine zusätzliche Hürde da, den Raum als solchen kennenlernen zu können. Dies alles ist ein Problem, da es gerade während einer Ausnahmesituation wie einer Pandemie, von der marginalisierte Personen auf besondere Art betroffen sind und unter der sie stark zu leiden haben, besonders wichtig wäre, dass wir füreinander da sein können und dass LSBT*IQ-Personen in diesen herausfordernden Zei-ten nicht alleine sein müssen. Community-Räume sind für viele queere Personen die einzigen Orte, an denen sie sich ohne Angst vor Diskriminierung bewegen können. Ein Wegfall dieser Orte in der Pandemie ist ein großes Problem.

Selbst wenn die Fallzahlen im Landkreis wieder sinken und wir uns mit Abstand und Masken wieder treffen können, besteht das Problem, dass unser Referatsraum zu klein ist, als dass wir uns dort mit ausreichendem Abstand alle aufhalten könnten.

Das vergangene halbe Jahr hat uns die Wichtigkeit von Räumen erneut deutlich vor Augen geführt. Wir brauchen einen Raum, in dem wir uns während Corona treffen können und in dem das Einhalten von Hygiene- und Abstandsregelungen gewährleistet werden kann, damit es uns wieder möglich sein kann, füreinander, für die Community da zu sein, auch und gera-de in Zeiten von Corona. Aber auch wenn die Fallzahlen wieder sinken und wir einen Raum finden, in dem wir uns treffen können, bleibt es eine Problematik, dass es viele marginalisierte Personen in der Stadt gibt, die nie eigene Räume hatten, wie zum Beispiel einige pre-karisierte, nicht-studentische, migrantische Personen. Es muss sich dafür eingesetzt werden, entsprechende Räume in der Stadt zu schaffen.

Generell sind wir als Schwulenreferat im Vergleich zu vielen queeren Orten, Projekten, Räumen immerhin in der privilegierten Situation, dass unser Raum und unsere Existenz durch die Anbindung an den AStA trotz der Corona-Krise derzeit abgesichert ist. Die Pandemie gefährdet viele queere Vereine, Projekte und Unternehmen, somit drohen sehr wichtige Freiräume und Schutzräume, zu verschwinden. Die Krise verschärft die sozialen Ungleichheiten und Diskriminierungsverhältnisse, die ohnehin schon bestanden haben und von denen marginalisierte Personen und Angehörige der LSBT*IQ-Personen in besonderer Art betroffen sind. Auch wirtschaftliche Unsicherheiten, die aus der Corona-Krise resultieren, treffen viele LSBT*IQ-Personen härter. Daher haben verschiedene Gruppen und Einzelper-sonen eine Petition gestartet, die spezifische Maßnahmen und Hilfen fordert, die ganz konkret queere Personen und Strukturen unterstützen – einen „queeren Rettungsschirm“. Wir möchten hiermit auf diese Petition aufmerksam machen und allen empfehlen, sich mit dieser auseinanderzusetzen und sie zu unterzeichnen: https://www.change.org/p/bundesregierung-her-mit-dem-queeren-rettungsschirm-7214f842-b84b-4d5b-955a-ff4bf0d33b44?utm_content=cl_sharecopy_25818461_de-DE%3A4&recruiter=204655351&utm_source=share_petition&utm_medium=copylink&utm_campaign=share_petition.

Über den katastrophalen Zustand der Marburger Hochschulpolitik

Die Marburger Hochschulpolitik befindet sich in einer zutiefst besorgniserregenden Situation. Die Strukturen des Allgemeinen Student*innenausschusses (AStA) sind an einer Vielzahl von Stellen nicht arbeitsfähig. Eine zentrale Rolle dabei spielt das Student*innenparlament (Stupa). Die Stupa-Sitzungen haben über Monate hinweg nicht stattgefunden, da sie nicht beschlussfähig waren. Über ein Jahr nach der letzten Hochschulwahl wurde der AStA noch immer nicht gewählt. Viele der Listen blockieren die hochschulpolitische Arbeit, indem sie entweder in Stupa-Sitzungen nicht oder nur in geringer Zahl anwesend sind, oder die Vorstandswahlen blockiert haben. Die Wichtigkeit der Arbeit im AStA scheint den Parlamentarier*innen nicht bewusst zu sein oder sie wird unter- bzw. geringgeschätzt. Dabei hängen am AStA nicht nur Semestertickets, sondern besonders auch studentische Lebensrealitäten. Wir brauchen dringend hochschulpolitische Rahmenbedingungen, die den AStA arbeitsfähig halten! Demokratische Mitgestaltungsmöglichkeiten in Form von Stupa, Fachschaftenkonferenz (FSK) und AStA sind keine Selbstverständlichkeit. Umso dringender sollten diese erkämpften Freiheiten der Student*innen von diesen auch genutzt und verteidigt werden!

Die Probleme des AStAs hören jedoch beim Stupa nicht auf. So gehören beispielsweise technische Probleme, wie regelmäßige Ausfälle des Internets oder von E-Mail-Servern im AStA zum absoluten Alltag und können die Kommunikation verunmöglichen. Dadurch wird die Arbeit in unserem Referat enorm erschwert. Doch liegen die Defizite im AStA bei weitem nicht nur im technischen Bereich. Anstatt dass die Angestellten oder diejenigen, die sich im AStA engagieren möchten, unterstützt werden, kann die riesige Last an strukturellen Problemen derzeit nur unweigerlich in die Desillusionierung führen. Hier bedarf es dringend sehr grundlegender Veränderungen, damit der AStA seine Aufgaben wieder effektiver wahrnehmen kann.

Eine Aufgabe des AStAs ist es beispielsweise, gemeinsam mit den Autonomen Referaten die Aktivitäten der Universität kritisch zu beobachten, zu kommentieren und darauf Einfluss zu nehmen.

In den nächsten zwei Jahren beteiligt sich die Phillips-Universität am „Diversity Audit“ des Stifterverbands. Bei dem Audit geht es darum, dass Hochschulen hinsichtlich der Inklusion diverser Personengruppen in den Hochschulalltag beraten werden und eine spezifische Diversitätsstrategie entwickelt wird. Wir hoffen, dass das Ergebnis des Audits nicht sein wird, dass sich die Universität für ihre Vielfalt lobt und selbstbestätigt, ohne im Prozess strukturelle Diskriminierungen thematisiert zu haben. Die Verfasste Student*innenschaft muss sich dafür einsetzen, dass im Rahmen des Audits auch die an der Universität wirkenden Machtstrukturen thematisiert werden, da das Audit sonst keinen Gewinn darstellen würde.