Antimuslimischem Rassismus keine Bühne bieten: Gegen Dr. Susanne Schröters Vortrag zum „Politischen Islam“ an der Philipps-Universität Marburg

Statement im PDF-Format

Am 05. Februar 2020 veranstaltet das Fachgebiet Religionswissenschaft und die Religionskundliche Sammlung einen Vortrag mit dem Titel „Politischer Islam. Stresstest für Deutschland“ in der Universitätsbibliothek Marburg. Referentin ist Prof. Dr. Susanne Schröter. Weiterlesen

Protokoll der Mitgliedervollversammlung des Autonomen Schwulenreferats im AStA Marburg im Wintersemester 2019/20

Anwesende: C, D, N, H, T, R, M, K

Tagesordnung

TOP 1 Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

TOP 2 Jahresberichte

TOP 3 Wahlen

TOP 4 Verschiedenes

Beginn der Sitzung: 20:18 Uhr

Redeleitung: T

Protokoll: D und K Weiterlesen

Jubiläumsfeier: 30 Jahre Schwulenreferat in Marburg

Liebe Alle*,

nachdem das Jahr 2019 nicht nur für uns überaus turbulent war, möchten wir euch anlässlich unseres 30-jährigen Bestehens einladen, mit uns zu feiern. Wir begehen das Jubiläum am 7. Dezember.

Den Beginn macht um 17 Uhr die „Vernissage“ unserer Ausstellung historischer Originale aus über 30 Jahren Schwulenbewegung in Marburg. Um 19 Uhr laden wir zum Empfang: Neben spannenden und drögeren obligatorischen Redebeiträgen gibt’s Jubiläumssekt und unsere ebenso obligatorrischen tuntischen Performances. Spätestens ab 21:30 Uhr verwandeln wir Empfang und Show in eine Party.

Weil wir uns unsere Räume nicht nehmen lassen feiern wir an einem der letzten selbst-bestimmbaren Ort dieser Stadt: Dem Café Trauma im G-Werk. Gegen Gentrifizierung! Für Solidarität!
#Freiräumeverteidigen #afföllerretten #stopgentrifizierung

Sommerfest des Schwulenreferats am 18.07. vor dem Trauma!

Sommersaison, Semesterabschluss…wir feiern das mit euch! Wir beschenken euch und uns mit einem Communityfest! Das Autonome Schwulenreferat lädt zum Sommerfest und zum zweiten Queeren Poetryslam Marburg: umsonst und draußen beim Trauma im G-Werk / Marburg. Bei miesem Wetter feiern wir in der Baari-Bar. Es gibt Tuntentrash-Performances, nice Livemusik, die Roter Montag Cocktailbar, vegane Snacks und gute Stimmung.

Beginn: 17 Uhr
SPECIAL GUEST: Pfefferminza von Sternburg (Singer- Songwriterin)

+ Tuntentrash (Dora Dyna’Maid, Didi Nielacht, , Waltraud „die Geyernde“ vom Tuntenhügel, Annalena Bareback, Iwank`a Dump and some other queens)

+ COCKTAILBAR proudly presented by Antifaschistischer Infoladen Méric,

+ Snacks und Infotainment (support your local LGBT*I-Community, POC-Activists, and your local feminist Antifa ♥ )

2. MARBURGER QUEERER POETRYSLAM (ab 18:00 Uhr)

Acts: tba

Moderation: Barbara Roherwasser (Marburgerin im Herzen), Dora Dyna’Maid (gezwungenermaßen Marburger*in)

Kein Platz für Rassismus, Homophobie, Seximus, Trans*feindlichkeit und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

Burschis, Korpos, Verbinder, Evangelikale sowie sonstige Rechte, Neonazis und Störer*innen müssen draußen bleiben.

weitere Infos: facebook.com/events/657403518017824/

Eine Veranstaltung des Autonomen Schwulenreferats in Kooperation mit dem Schwulen Archiv Marburg e. V.

Spread Solidarity: Gegen Homo- & Trans*feindlichkeit!

Solidarisierung des Autonomen Schwulenreferats zur Stellungnahme der SJ – Die Falken Marburg.

In Zeiten in denen staatliche Repressionen zunehmen und linke Räume akut bedroht oder verdrängt werden, ist es umso wichtiger das Wir zusammen zu stehen und uns gemeinsame(!) linke Räume erhalten und verteidigen. Als Schwulenreferat stehen wir für eine Gesellschaft in der wir ohne Angst verschieden sein können. Dazu gehört für uns die Solidarität gegen staatliche Eingriffe und Verdrängung ebenso wie die Verteidigung gegen homo- und trans*feindliche Angriffe.

Das Autonome Schwulenreferat ist entsetzt über die offene Homo- und Trans*feindlichkeit, die sich in einem Veto-Schreiben eines Bewohners vom Bettenhaus anlässlich der Veranstaltung mit Babsida de Kuku im Rahmen der Stonewall-Woche in Marburg im Zusammenhang mit dem Christopher Street Day geäußert hat. In einem linken Wohnprojekt, in dem auch Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Inter ohne Angst ein Zuhause haben können müssen, ist es unerträglich, dass solche Aussagen Räume verschließen und für gemeinsame Aktivitäten zerstören. Das macht uns traurig und wütend.

In einer Mail schreibt der Urheber des Vetos etwa von „bürgerlich opportunistischen und vereinnahmenden Schwulen und Lesben“ die ihmzufolge anderen Minderheiten – vornehmlich Trans*- und Inter-Personen – die Gelder wegnehmen würden (konkreter dem Autonomen InterTrans*-Referat, aber auch anderen Geldtöpfen). Seine Schlussfolgerung daraus lautet, dass Inter- und Trans*-Personen Raum und Ressourcen „an die Falken und die SchwulenLesben verloren“ hätten und man „diesen Menschen“ daher keine Räume zur Verfügung stellen dürfe; stattdessen sollen an dem Tag dort Veranstaltungen stattfinden, „die für die, die kein Mitspracherecht haben, etwas bringen”. Die Falken Marburg machen in ihrer Initiative klar, dass es sich bei dem Urheber des ‚Vetos‘ um dieselbe Person handelt, die seit einigen Jahren uns und Einzelpersonen aus unserer Struktur, sowie andere Strukturen, aber insbesondere auch das Autonome InterTrans*Referat öffentlich angreift und diffamiert, von uns gebuchte Referent*innen für Veranstaltungen kontaktiert und uns ihnen gegenüber diffamiert, und so an vielen Stellen Arbeit erschwert und verunmöglicht.

Wir müssen uns gemeinsam gegen derartige Gewalt zur Wehr setzen und solidarisieren uns daher mit den Initiative der SJ – Die Falken Marburg und bieten an die Veranstaltung gemeinsam durchzuführen und ggf. einen alternativen Veranstaltungsort bereit zu stellen. Gleichzeitig hoffen wir, dass sich die Bewohner*innen des Bettenhauses, als selbsterklärten linken Hausprojekt solidarisch mit uns gegen Homo- und Trans*feindlichkeit stellen und die Veranstaltung wie geplant in der Rakete stattfinden kann. Wir erwarten, dass ein heteronormativitätskiritischer Konsens auch in eine konkrete Praxis übersetzt wird!

Gleichzeitig stehen wir solidarisch, unserem eigenem Anspruch folgend, mit dem Bettenhaus und seinen Bewohner*innen gegen schockierende und überraschende Hausdurchsuchungen sowie die Bedrohung linker Räume. Wir unterstützen die Hausgemeinschaft bei ihrer Distanzierung vom Sachverhalt sowie den beschlagnahmten Gegenständen und der transparenten und offenen Aufarbeitung.

Wir fordern, auch von der breiten linken und queeren Öffentlichkeit, Solidarität mit den SJ – Die Falken Marburg, gegen Homo- & Transfeindlichkeit. Für gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist in Marburg kein Platz, gerade nicht in linken Hausprojekten. Deshalb müssen wir Schulter an Schulter in Ausnahmesituationen unterstützen und gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit einstehen.

 

Auf Inititative der Mitgliederversammlung des Autonomen Schwulenreferates
Marburg, den 17. Juni 2019.

Streiten für eine bessere Welt! Stellungnahme und politische Forderungen des Autonomen Schwulenreferates

Das Autonome Schwulenreferat im AStA Marburg steht für eine solidarische Gesellschaft, in der wir „ohne Angst verschieden sein“ können. Das Schwulenreferat besteht in diesem Jahr seit genau dreißig Jahren. Als basisdemokratisch organisierte Struktur begreifen wir es als unsere Verantwortung, uns als gesellschaftliche Akteur*innen zu positionieren und entsprechend zu handeln. Die Mitgliederversammlung vom 17. Juni 2019 möchte mit der Stellungnahme „Streiten für eine bessere Welt!“ einen Beitrag genau dazu leisten und einen Einblick in unsere aktuellen inhaltlichen Auseinandersetzungen gewähren.

 

  1. Von Demokratiedefiziten im AStA Marburg
  2. Städtische und Universitäre Entwicklungen
  3. Wir stehen für schwule intersektionale, solidarische Politik

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Einladung zur Mitgliederversammlung im Sommersemester 2019

Liebe Mitglieder des Autonomen Schwulenreferates im AStA Marburg,

hiermit laden wir euch zur ordentlichen Mitgliedervollversammlung im Sommersemester 2019 ein.

Die Sitzung findet am 17. Juni 2019 um 20:00 Uhr im Raum des Autonomen Schwulenreferates (Raum 1, AStA Marburg, Erlenring 5, 35037 Marburg) statt.

Zur ordentlichen Teilnahme ist das Mitbringen eines gültigen Student*innenausweises oder einer aktuellen Studienbescheinigung sowie eines gültigen Ausweisdokumentes erforderlich.

Es wird um Pünktlichkeit gebeten.

Die formale Einladung befindet sich hier als PDF.

Vorläufige Tagesordnung
TOP 1 – Begrüßung und Formalia
TOP 2 – Berichte
                  Gemeinsamer Bericht der Referenten
                  Gemeinsamer Bericht des Plenums
TOP 3 – Inhaltliche Anträge
TOP 4 – Verschiedenes

Die Mitgliedervollversammlung endet voraussichtlich um 22:00 Uhr (st).

Mit freundlichen Grüßen,
David Lewandowski und Tarek Shukrallah.