Tuntastic. Solidarisch tanzen.

Es ist soweit. Wir machen Marburg wieder schwul. Wir wollen mit euch…18870259_1461725760557970_743943566_o

…gemeinsam für die Freiheit tanzen,

…eine geile Tuntenshow feiern

…und Solidarität mit tschetschenischen Schwulen zeigen.

Freitag, 21. Juli 2017 ab 22:00 Uhr im Kulturzentrum KFZ Marburg Weiterlesen

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Vortrag: „Rechter Backlash aus der Community“

17838454_10158473382500564_1955086606_oam 12. Juni um 20:00 Uhr im Hörsaalgebäude Biegenstraße Raum +1/0030

Referent*in: Jan Schnorrenberg, Kulturwissenschaft

Gruppierungen wie die „ Alternativen Homosexuellen“ sind ernstzunehmende Rechtspopulist_innen und bedienen sich klassisch rechtspopulistischen Argumentationsmustern.

Dabei ziehen sie eine Linie zwischen allen „bürgerlichen“ LGBT* auf der einen und „linksgrünen“ Szeneinstitutionen auf der anderen Seite, bekennen sich zur Überlegenheit der heterosexuellen Familie, lehnen Gleichstellungsmaßnahmen und Queerfeminismus als familien- und männerfeindlich ab und sehen den Islam als ewigen Widerspruch zu einem Abendland, in dem LGBT* selbstverständlich nicht diskriminiert werden würden.

Sie sind damit die Schnittstelle zwischen LGBT* und rechtspopulistischen Diskursen und Vorfeldarbeiter_innen des gesamtgesellschaftlichen Backlashs gegen die Errungenschaften der sozialen Bewegungen.

Dabei stellen sie sich als LGBT* dar, die als einzige Gleichberechtigung unideologisch und mit einem gesunden Menschenverstand betrachten würden, stellen die Legitimation bestehender Interessenvertretungen und Institutionen politisch und moralisch radikal in Frage und inszenieren sich als die Alternative für Deutschlands Homosexuelle. Sie sind damit ein Beispiel dafür, wie sich Rechtspopulismus modernisiert und sich in die Debatten von Minderheiten einpflegt.

Jan Schnorrenberg

Mitgliederversammlung am Tag der Befreiung!

Liebe Alle*,

mit der heutigen Mitgliedervollversammlung haben wir eine neue Satzung und ein Selbstverständnis verabschiedet. Ich möchte allen Mitgliedern der heutigen Mitgliedervollversammlung für die fruchtbaren Debatten, die konstruktive Kritik und den in Selbstverständnis und Satzung ausgedrückten fortschrittlichen Anspruch an eine emanzipatorische Politik danken.

Tag der Befreiung. Ein Grund zum Feiern!

In diesem Beitrag findet ihr das geschwärzte Protokoll der MVV:

Protokoll der Mitgliedervollversammlung des Autonomen Schwulenreferates im AStA Marburg im Sommersemester 2017

In diesem Beitrag findet ihr unser Selbstverständnis:

Selbstverständnis des Autonomen Schwulenreferates im AStA Marburg

In diesem Beitrag findet ihr unsere neue Satzung:

Satzung ASR (Stand: 8. Mai 2017)

Solidarische Grüße,

Tarek.

Einladung zur Mitgliederversammlung

Einladung zur Mitgliederversammlung
des Autonomen Schwulenreferates im AStA Marburg

 

Hiermit lade ich alle Mitglieder des Autonomen Schwulenreferates zur Mitgliederversammlung im Sommersemester 2017 ein. Als Mitglieder des Autonomen Schwulenreferates gelten alle eingeschriebenen schwulen und bisexuellen Männlichkeit_en in der Student*innenschaft der Phillips-Universität Marburg.

Die Versammlung findet am 8. Mai 2017 ab 20:00 Uhr statt.

Mit freundlichen Grüßen,
Tarek Shukrallah
Referent

 

Tagesordnung

TOP 1 – Begrüßung und Formalia

TOP 2 – Berichte

TOP 3 – Satzungsändernde Anträge

TOP 4 – Verschiedenes

TOP 5 – Schließung der Sitzung

 

Im Anschluss an die Sitzung sind alle Mitglieder zum gemütlichen Beisammensein eingeladen.

 

Autonomes Schwulenreferat im AStA Marburg

Erlenring 5

35037 Marburg

06421/170315

 

Sprechzeiten während der Vorlesungszeit:

Montags 18-20 Uhr

und nach Vereinbarung

 

Schwules Plenum an veranstaltungsfreien Montagen in der Vorlesungszeit ab 20:00 Uhr

 

http://www.schwulenreferat-marburg.de

Semesterglück!

Pünktlich zum Semesterbeginn sind wir stolz darauf, euch das nagelneue Semesterprogramm zu präsentieren. Ab der nächsten Woche auch überall als Flyer und Poster, bekommt ihr das Kunstwerk von Marcel Louis hier schon jetzt zu Gesicht.

Das letzte Semester war spannend und für uns ein Semester des Aufbaus. Wir haben daran gearbeitet, unsere Strukturen zu demokratisieren und Hierarchien abzubauen. Wir haben ein Plenum aufgebaut, in dem gemeinsam über wichtige Entscheidungen und uns bewegende Themen gesprochen wird. Wir haben daran gearbeitet, Diskriminierungen auch innerhalb unserer Strukturen abzubauen.

Vor allem freuen wir uns daher jetzt darüber, diese Projekte auch im kommenden Semester gezielt weiter vorantreiben zu können. Das euch vorliegende Semesterprogramm für Frühjahr und Sommer 2017 ist auch ein sichtbares Ergebnis gemeinsamer Diskussionen in einem demokratischen Tuntenplenum.

Vieles an unserem Programm und der Werbung ist neu. Wir wollen mit dem Layout ein Zeichen für die beginnende neue Ära setzen und betonen das mit dem deutlichen Statement:

Das Autonome Schwulenreferat ist kein Raum für Rassismus, Homophobie, Sexismus, Trans*phobie oder andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

Wir haben uns dafür entschieden, im Sommersemester keinen Sektempfang anzubieten weil wir damit mehr Raum für Treffen des noch jungen Plenums schaffen können. Wir wollen in Zukunft mehr inhaltlich arbeiten und die Möglichkeit haben, uns in mehr Kontexten aktivistisch zu betätigen. Sektempfang ist für uns das, was passiert, wenn Menschen zusammenkommen und sich miteinander wohl fühlen, lachen und streiten können und dabei auch Sch-Sch-Schaumwein fließt. Das können wir auch ohne Programmerwähnung und lassen den offenen Platz lieber für inhaltliche Auseinandersetzungen.

In diesem Semester geht es verstärkt um zwei Themen:

Das eine Thema ist das Leben und Erleben schwuler Sexualität. Die Aktivisten der bundesweit einzig sichtbaren Gruppe, die sich öffentlich für die Nutzbarmachung der Prä-Expositionsprophylaxe in der HIV-Prävention einsetzt, die lovelazers, leiten deshalb das Semester ein. Bitte nehmt Rücksicht darauf, dass die Veranstaltung „Schwule ficken ohne Gummi“ sich nur an Schwule und bisexuelle Männlichkeit_en richtet. Es soll die Möglichkeit sein, in einem geschützten Rahmen über Sexualität und Prävention zu sprechen. Bei der Veranstaltung „Dora liest dirty“ wird schwuler Sex verbal. Dora Dyna’Maid liest schwule Fanfiction von A wie Harry Potter bis Z wie Faust und Justin Bieber. Wer ebenfalls etwas vorlesen möchte, kann das via Mail an schwulenreferat(ÄTT)asta(bindestrich)marburg(Punkt)de anmelden! Schamlos für eine schambefreite und selbstbestimmte schwule Lust.

Das andere Thema ist eines, das nicht nur in den Communities zur Zeit besonders brisant und präsent ist. Wie gehen wir mit Rechtspopulismus in unserer Mitte um, und was bedeutet es auch für uns, emanzipatorische Kämpfe zu führen? Jan Schnorrenberg  hält dazu den Vortrag „Rechter Backlash aus der Community. Rechte LSBT*I, schwuler Rechtspopulismus und seine Verschwörungstheorien“. Es geht uns jedoch nicht nur um die Frage, wovon wir uns abgrenzen möchten, sondern auch darum, welcher Raum wir sein wollen und an welche Erzählung wir anknüpfen möchten. Der Frankfurter Schriftsteller und Buchautor Jannis Plastargias wird deshalb aus seinem Buch „RotZSchwul. Der Beginn einer Bewegung“ lesen. Das Buch historisiert die Errungenschaften der revolutionären linken Schwulenbewegung „Rote Zelle Schwul (RotZSchwul)“ in Frankfurt am Main in der ersten Hälfte der 70er Jahre. Zu guter Letzt möchten wir das Semester mit einem Drag-Workshop abschließen. Tunten, Drag-Queens, Drag-Kings und die, die es werden wollen, sind dazu eingeladen kurz vor dem Klausurenstress in gelöster Atmosphäre den Griff in die Schminkkiste und zum Minirock zu tun.

Mitgliederversammlung am Tag der Befreiung? Demokratie ist wichtig, finden wir. Deshalb das Datum!

Wer sich einbringen will, kann das nicht nur am Stand zum Internationalen Tag gegen Homo- und Trans*phobie tun. Auch das Plenum steht für alle offen, die Lust haben, ihre Energie in ein Projekt zu stecken in dem es um Sex, Punk und Politik geht. Und weil aller Anfang manchmal schwer ist, gibt es den Ersti-Abend am Ostermontag.

Wir freuen uns auf euch!

Das Referatsplenum und der Referent.

Ach ja, das Programm:

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ENTFÄLLT: Workshop TRANS SEXUALITÄT

Diese Veranstaltung entfällt! Über einen möglichen Ersatztermin wird nachgedacht. Alternativ findet zum gleichen Termin die Veranstaltung „Supportstrukturen für geflüchtete LSBTT*IQ-Menschen. Herausforderungen, Möglichkeiten und Erfahrungen in der Arbeit mit einer intersektional diskriminierten Zielgruppe.“ statt.

Referent ist IOANNIS KARANTHANASIS.

 

 

Ein Workshop mit Daria Majewski und Alexander Hahne.

Datum: 12. Dezember 2016
Ort: Autonomes Schwulenreferat im AStA Marburg, Erlenring 5, 35037 Marburg

Beginn: 20:00 Uhr

In dem Workshop setzen wir uns mit den Erfahrungen der Teilnehmenden in Bezug auf Körper, Sexualität und Begehren auseinander. Die Teilnehmenden werden durch die Referierenden an die Auseinandersetzung mit gendernonkonformen Körpern herangeführt und sollen eingeladen werden ihre Körper- und Sexualitätsbilder zu hinterfragen.

Entgegen einer deffizitorientierten Beschäftigung mit Trans und Sexualität sollen Teilaspekt der Transitionserfahrungen von trans Menschen als Bereicherung für alle an Körper und Sexualität interessierten Menschen begriffen und umgesetzt werden.  Weiterlesen