Unsere Satzung

Die aktuelle Satzung wurde durch die Mitgliedervollversammlung am 5. Mai 2014 in der folgenden Fassung beschlossen und verabschiedet.

Präambel

Schwule, bisexuelle und trans* Studierende sind aufgrund ihrer sexuellen Identität auch heute noch vielfacher Benachteiligung und Diskriminierung ausgesetzt. Die verfasste Studierendenschaft der Philipps-Universität Marburg unterstützt unabhängige Schwulenarbeit und Schwulenpolitik. Diese wird durch das Autonome Schwulenreferat wahrgenommen. Das Autonome Schwulenreferat fördert die Emanzipation, die Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung schwuler Studenten, sowie männlicher bisexueller und trans* Studierender. Die Arbeit des Autonomen Schwulenreferats wird ausgerichtet an dem Bestreben, emanzipatorische Ansätze schwuler Selbstverwirklichung in Hochschule und Gesellschaft zu realisieren.

 

§ 1 – Name, Sinn und Aufgabe

  1. Das Referat trägt den Namen „Autonomes Schwulenreferat des AStA Marburg“.
  2. Gegenstand des Referates ist die Interessenvertretung der schwulen, männlichen bisexuellen und trans* Studierenden der Philipps-Universität Marburg, sowie die gesellschaftliche und politische Aufklärung der Studierendenschaft der Philipps-Universität Marburg.

 

§ 2 – Organe

Die Organe des Autonomen Schwulenreferates sind:

  1. Die Mitgliedervollversammlung (MVV)
  2. Der/Die Schwulenreferent/en

 

§ 3 – Die Mitgliedervollversammlung

  1. Die Mitgliedervollversammlung ist das höchste Organ des Autonomen Schwulenreferates. Ihre Entscheidungen werden mit einfacher Mehrheit gefasst und sind bindend.
  2. Die Mitgliedervollversammlung wählt, entlastet den/die Referenten und kann den/die Referenten mit absoluter Mehrheit abwählen.
  3. Stimmberechtigt sind alle schwulen, männlichen bisexuellen und trans* ordentlich eingeschriebenen Studierende der Philipps-Universität Marburg.
  4. Die Mitgliedervollversammlung tritt mindestens ein Mal im Semester in einer öffentlichen Sitzung zusammen. Sie wird durch den/die amtierenden Referenten oder nach schriftlich erfolgtem Antrag von mindestens 10 Stimmberechtigten einberufen. Dazu ist eine Frist von 14 Tagen einzuhalten, sowie der Termin und Ort der Sitzung öffentlich bekanntzugeben. Der Einladung muss eine vorläufige Tagesordnung beiliegen.
  5. Es ist zu Beginn jeder Sitzung eine Versammlungsleitung sowie eine Schriftführung zu wählen. Ferner ist ein Protokoll zu führen, welches öffentlich auszuhängen, sowie auf der Webseite des AStA und des Autonomen Schwulenreferates darzustellen ist.
  6. Sofern die Wahl des/der Referenten ansteht, ist vor der Wahl ein Wahlausschuss zu bestimmen, welcher die anschließende Wahl des/der Referenten gemäß dieser Satzung durchführt. Die Größe des Wahlausschusses soll 3 Mitglieder nicht überschreiten. Mitglieder des Wahlausschusses sind von der Kandidatur zum Referenten ausgeschlossen.
  7. Die Mitgliedervollversammlung ist beschlussfähig, wenn die Anzahl der anwesenden Stimmberechtigten größer ist, als die doppelte Anzahl der amtierenden Referenten.

 

§ 4 – Der/Die Schwulenreferent/en

  1. Der/Die Referent/en erledigt/erledigen die laufenden Geschäfte des Referates.
  2. Der/Die Referent/en ist/sind der Mitgliedervollversammlung gegenüber rechenschaftspflichtig.
  3. Referenten werden von der Mitgliedervollversammlung für die Dauer eines Jahres gewählt.
  4. Die Anzahl der Referenten darf 2 nicht überschreiten.
  5. Neuwahlen müssen auf schriftlichem Antrag von mindestens 10 Stimmberechtigten auf einer außerordentlichen Mitgliedervollversammlung durchgeführt werden.
  6. Tritt ein Referent zurück oder scheidet aus seinem Amt aus, verbleibt/en der/die übrigen Referent/en bis zur nächsten turnusgemäßen Wahl im Amt.
  7. Zum Referent gewählt werden kann jeder Stimmberechtigte der Mitgliedervollversammlung, ausgenommen sind AStA-Vorstände, Referenten des AStA sowie AStA-Angestellte.
  8. Gewählt wird in gleicher und direkter Abstimmung mit absoluter Mehrheit. Es wird über jeden Kandidaten einzeln abgestimmt. Eine geheime Wahl kann auf Antrag durchgeführt werden.
  9. Zum Referenten gewählt ist, wer die Wahl annimmt.

 

§ 5 – Schlussbestimmungen

  1. Diese Satzung tritt am Tage nach ihrem Beschluss durch die Mitgliedervollversammlung in Kraft und bleibt bis zum Inkrafttreten einer neuen Satzung in Kraft.
  2. Amtierende Schwulenreferenten bleiben bis zur nächsten turnusgemäßen Wahl in ihrem Amt.
  3. Sollte eine Bestimmung dieser Satzung unwirksam sein, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon nicht berührt. Die Mitgliedervollversammlung verpflichtet sich, anstelle der unwirksamen Bestimmung eine dieser Bestimmung möglichst nahekommende wirksame Regelung zu treffen.
  4. Änderungen dieser Satzung bedürfen einer Zweidrittelmehrheit der Mitglieder der Mitgliedervollversammlung.
  5. Änderungen dieser Satzung dürfen in keinem Widerspruch zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung, zum Hessischen Hochschulgesetz, zur Satzung der Studierendenschaft der Philipps-Universität Marburg, sowie zu dem Sinn und zu der Bestimmung des Autonomen Schwulenreferates gemäß Präambel und § 1 stehen.