Online Spiele- und Kennenlernabend am 3. Mai 2021, 20 Uhr

Du bist neu in Marburg und/oder suchst Anschluss an eine schwule* Szene in der Stadt? Du hast Lust auf einen entspannten Online-Spieleabend? Du möchtest uns und unsere Arbeit kennenlernen?

Für all dies bietet sich Gelegenheit am kommenden Montag, den 03. Mai 2021 ab 20 Uhr. Aufgrund der Corona-Pandemie ist es uns leider noch immer nicht möglich, dich persönlich in unser Referat einzuladen. Wir möchten dich trotzdem dazu einladen, uns online via Videokonferenz kennenzulernen. Wir möchten gemeinsam entspannt online Spiele zusammen spielen. Außerdem wirst du bei Bedarf aber auch die Möglichkeit haben, dort alles über das Referat als Sozialraum, unsere politische Arbeit und queeres Leben in Marburg zu erfahren.

Wenn du dabei sein möchtest, schreibe uns einfach eine Nachricht auf Facebook, Instagram oder per E-Mail an plenum[at]schwulenreferat-marburg.de.

Wir freuen uns auf dich!

Online-Workshop „doing gay disabled“ am 19.03.21

Online-Workshop „doing gay disabled“ mit Moritz Gömann
Zeit: Fr., 19.03.21 – 18 Uhr ct.
Link: https://webconf.hrz.uni-marburg.de/b/mor-vtk-9ie-phq

Welche Formen von Diskriminierung erfahren behinderte Schwule? Wie gehen die Homosexuellen- bzw. die Behindertencommunity mit diesen Menschen um? Welchen Einfluss hat die Behinderung auf Sexualität und Coming-Out? Welche gesellschaftlichen Herausforderungen müssen bezwungen werden, um sich als homosexuelles, behindertes Individuum behaupten zu können?Sowohl von der Mehrheitsbevölkerung, als auch teilweise von den Minderheiten selbst, werden Minderheiten häufig als ziemlich homogene Masse wahrgenommen. Wenn es aber Menschen gibt, die nicht nur ein Minderheitsattribut in einer Person vereinigen, sind nicht nur konservative Hardliner mit ihrer Vorstellungskraft überfordert, sondern auch die betroffenen Minderheiten haben damit teilweise Probleme.Auch wenn die Intersektionalität vor allem in den Gender Studies wirklich kein neues Thema mehr ist, ist die Forschungsintensität in einigen Bereichen noch sehr unterausgeprägt. In diesem Workshop wollen wir das Licht auf eine so gut wie nie thematisierte Gruppe werfen: homosexuelle Behinderte.Nach einem Kurzvortrag, den der Vortragende vor allem wegen fehlender Forschung auch mit persönlichen Erfahrungen garnieren muss, wird interaktiv probiert verschiede Perspektiven von Betroffenen zu analysieren und zu verstehen. Damit soll ein möglichst umfassendes Bild entstehen, um dann schließlich einen Ansatz für gelingende Emanzipation für die Betroffenen, Möglichkeiten dieses Thema in den Communitys anzusprechen und welche Bündnismöglichkeiten und Plattformen es hier gibt.Moritz Gömann, der Leiter des Workshops ist seit der Geburt körperlich behindert und schwul.

Der Workshop ist Teil eines Projektstudiums und wird in Kooperation mit dem Autonomen Schwulenreferat durchgeführt. Wegen der Corona-Pandemie wird der Workshop online stattfinden (Link: https://webconf.hrz.uni-marburg.de/b/mor-vtk-9ie-phq). Eine Simultanübersetzung in Gebärdensprache können wir leider nicht anbieten.

Online „Schminken und Trinken“ am 04.12.2020

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage ist es uns leider derzeit nicht möglich, euch zu einem Sektempfang in unser Referat oder zu Kneipenabenden einzuladen. Daher müssen wir nun versuchen, uns online Community-Räume zu erschließen und laden euch am Freitag, den 04.12. zu einem Online „Schminken und Trinken“ via Videokonferenz ein.

Die Veranstaltung soll schwulen und queeren Personen aus der Region die Gelegenheit bieten, sich in Zeiten, in denen Community-Räume geschlossen bleiben müssen, dennoch in entspannter Atmosphäre bei dem einen oder anderen Getränk auszutauschen (und sich dabei vielleicht auch zu schminken und in extravagante Outfits zu werfen). Lasst uns – gerade in der aktuellen Situation – einen Abend lang in Glitzer gehüllt alle überkommenen Geschlechterrollen vergessen!

Bei unserer Veranstaltung sind alle LGBT*IQ-People und deren Freund*innen willkommen! Wenn Du dabei sein möchtest, schicke uns bitte einfach eine Nachricht per Mail an schwulenreferat[at]asta-marburg.de, auf Facebook (@schwulenreferat) oder via Instagram (@homolobby_marburg), dann bekommst Du von uns kurz vor Beginn den Link zur Videokonferenz. Wir freuen uns auf dich! 😊🏳️‍🌈

„Queer Diaspora: The New Revolutionary Class?“

Facebook-Live Event: 13.11., 7pm

Discussion with Mala Badi and Tarek Shukrallah, moderated by Armin Djamali

„Without life and labor realities of migrants and queers, the contemporary European working class would be quite different, and – as much as Europe as a whole – it would probably be much weaker, too. Starting from their personal experiences as queer People of Color living in Europe, and as communists, Tarek Shukrallah and Mala Badi analyze and discuss issues of intersectional solidarity within the global working class and struggles for recognition and redistribution. Refugees and other diasporic citizens are a great part of Europe’s working class, but however, racism and queer realities are often still ignored and unheard. How can class struggle be both: revolutionary and intersectional?“

The free online event will be in English. Join our stream on Facebook live.

A cooperation between Schwules Museum and Autonomes Schwulenreferat im AStA Marburg.

Online Ersti-/Kennenlernabend im Wintersemester

Du bist neu in Marburg und/oder suchst Anschluss an eine schwule* Szene in der Stadt?
Du möchtest uns und unsere Arbeit kennenlernen?

Aufgrund der Corona-Situation können wir leider erneut nicht wie üblich mit einem Ersti-Abend in Präsenz sowie einem Sektempfang ins Semester starten. Wir möchten Dich trotzdem dazu einladen, uns online via Videokonferenz kennenzulernen. Dort wirst Du alles über das Referat als Sozialraum, unsere politische Arbeit und queeres Leben in Marburg erfahren können.

Wenn Du dabei sein möchtest, schicke uns bitte einfach bis Montag Abend eine Nachricht per E-Mail an schwulenreferat[at]asta-marburg.de, auf Facebook oder via Instagram (@homolobby_marburg), dann bekommst Du von uns den Link zur Videokonferenz.
Wir freuen uns auf dich! 😊🏳️‍🌈

Sommerfest des Schwulenreferats am 18.07. vor dem Trauma!

Sommersaison, Semesterabschluss…wir feiern das mit euch! Wir beschenken euch und uns mit einem Communityfest! Das Autonome Schwulenreferat lädt zum Sommerfest und zum zweiten Queeren Poetryslam Marburg: umsonst und draußen beim Trauma im G-Werk / Marburg. Bei miesem Wetter feiern wir in der Baari-Bar. Es gibt Tuntentrash-Performances, nice Livemusik, die Roter Montag Cocktailbar, vegane Snacks und gute Stimmung.

Beginn: 17 Uhr
SPECIAL GUEST: Pfefferminza von Sternburg (Singer- Songwriterin)

+ Tuntentrash (Dora Dyna’Maid, Didi Nielacht, , Waltraud „die Geyernde“ vom Tuntenhügel, Annalena Bareback, Iwank`a Dump and some other queens)

+ COCKTAILBAR proudly presented by Antifaschistischer Infoladen Méric,

+ Snacks und Infotainment (support your local LGBT*I-Community, POC-Activists, and your local feminist Antifa ♥ )

2. MARBURGER QUEERER POETRYSLAM (ab 18:00 Uhr)

Acts: tba

Moderation: Barbara Roherwasser (Marburgerin im Herzen), Dora Dyna’Maid (gezwungenermaßen Marburger*in)

Kein Platz für Rassismus, Homophobie, Seximus, Trans*feindlichkeit und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

Burschis, Korpos, Verbinder, Evangelikale sowie sonstige Rechte, Neonazis und Störer*innen müssen draußen bleiben.

weitere Infos: facebook.com/events/657403518017824/

Eine Veranstaltung des Autonomen Schwulenreferats in Kooperation mit dem Schwulen Archiv Marburg e. V.

Einladung zur Mitgliederversammlung im Sommersemester 2019

Liebe Mitglieder des Autonomen Schwulenreferates im AStA Marburg,

hiermit laden wir euch zur ordentlichen Mitgliedervollversammlung im Sommersemester 2019 ein.

Die Sitzung findet am 17. Juni 2019 um 20:00 Uhr im Raum des Autonomen Schwulenreferates (Raum 1, AStA Marburg, Erlenring 5, 35037 Marburg) statt.

Zur ordentlichen Teilnahme ist das Mitbringen eines gültigen Student*innenausweises oder einer aktuellen Studienbescheinigung sowie eines gültigen Ausweisdokumentes erforderlich.

Es wird um Pünktlichkeit gebeten.

Die formale Einladung befindet sich hier als PDF.

Vorläufige Tagesordnung
TOP 1 – Begrüßung und Formalia
TOP 2 – Berichte
                  Gemeinsamer Bericht der Referenten
                  Gemeinsamer Bericht des Plenums
TOP 3 – Inhaltliche Anträge
TOP 4 – Verschiedenes

Die Mitgliedervollversammlung endet voraussichtlich um 22:00 Uhr (st).

Mit freundlichen Grüßen,
David Lewandowski und Tarek Shukrallah.

Unvordenklicher Saft. Zum Sinn von Sexualität. Vortrag von Dr. Dr. Stefan Nagel

Montag, 26. November 2018, 20:00 Uhr
Hörsaalgebäude Biegenstraße, Raum +1/0030

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Der Vortrag fragt nach dem Sinn von Sexualität jenseits ihrer biologischen und sozialen Funktionen. Mit dieser Frage nach dem Sinn bewegt er sich, ohne dessen epistemischen Gehalt preiszugeben, außerhalb des naturwissenschaftlichen und auch bestimmter Formen des psychologischen und sozialwissenschaftlichen Denkens. Diesem Denken ist gemeinsam, dass in ihm Sinn und Funktion zusammenfallen oder aber Sinn für eine sinnlose Kategorie gehalten wird. Ohne die Gefahr der Etablierung einer ‚Metaphysik‘ der Sexualität zu verkennen, soll eine Analogie zum Verständnis des Problems beitragen: Die Funktion des Bauens ist die Errichtung eines Hauses, der Sinn des Bauens jenseits dieser Funktion jedoch das Wohnen. Wohnen meint als Zuhause-Sein an einem an sich fremden und womöglich sogar feindlichen Ort mehr, als sich lediglich dauerhaft in einem Haus zu bergen, meint nicht nur Behaust-Sein, es meint eine Veränderung des Zustands des Bewohners, nämlich die Überwindung von Fremdheit und den Übergang in Vertraut- und Verbundenheit, meint die Entstehung von Heimat. Übertragen auf Sexualität behauptet der Vortrag, dass der Sinn von Sexualität darin liegt, die unaufhebbare Fremdheit und Feindlichkeit eines differenten Begehrens und einer differenten Identität in Nähe zu verwandeln, in Beiwohnen. Diese Aufhebung von Differenz durch eine, wenn auch flüchtige Komplementarität des Begehrens und der Identität ist jedoch kein bloß mentales, also letztlich symbolisches Ereignis im Rahmen bestimmter Bedeutungszuweisungen, sondern ein distinkter leiblicher Akt, in dem der Leib mehr ist als die vermeintliche oder tatsächliche Epiphanie eines Symbols. Der Leib ist, er steht nicht für etwas. Das Begehren in all seiner Intensität begehrt kein (System von) Zeichen, sondern einen anderen Leib, und zwar nicht irgendeinen Leib, sondern einen geschlechtlich bestimmten und seinerseits begehrenden Leib, mit dem sich etwas Bestimmtes ereignen soll. Dabei geht es nicht um eine außerhalb der Sexualität liegende Funktion, also um Sexualität als Mittel, sondern um erfüllte Nähe um ihrer selbst willen. Dann fließt unvordenklicher Saft.

Dadurch bietet sich in der Sexualität im Gegensatz zu allen unseren sonstigen Beziehungen eine konkret und eben nicht bloß abstrakt mögliche Emanzipation aus den Banden der Natur und der Gesellschaft, die den Leib beide als Mittel zu ihren fertilen und sonstigen Zwecken verwenden und mit Begehren und Identität eine ‚natürliche‘ oder (vermeintlich daraus ableitbare) soziale Rolle und Beziehung verknüpfen. Diese emanzipatorische Option der Sexualität besteht jedoch nicht ihrer Herkunft nach, also nicht in Bezug auf Begehren und Identität. Hier bleibt Sexualität nicht nur beschränkt und absolut unfrei, sondern gründet sogar in der Bestimmtheit des Begehrens und der Identität, also ihrer Beschränktheit. Der Moment der Freiheit liegt im Selbstzweck des begehrlichen Berührens des und Berührtwerdens durch den zuvor fremden und feindlichen Anderen. Nur in der Kunst ist eine vergleichbare Begegnung möglich, aber dort nicht als sinnlich-unmittelbarer, sondern als sinnlich-mittelbarer Akt, also ohne Saft.

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Stefan Nagel, geboren 1957 in Krefeld, studierte neben Medizin auch Philosophie und Germanistik. Nach Staatsexamen und Promotion arbeitete er als Assistenzarzt in der Anästhesie und Intensivmedizin sowie in der Psychosomatik. Im Rahmen letzterer Tätigkeit erwarb er die Zusatzbezeichnungen Psychotherapie, Psychoanalyse und Sozialmedizin sowie den Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Außerdem war er vorübergehend als Dozent für Neuere Deutscher Philologie tätig. Nach langjähriger Tätigkeit in eigener Praxis kehrte er schließlich in die stationäre Psychosomatik zurück und leitet zur Zeit eine Abteilung für Psychosomatik in einer Rehabilitationsklinik. Wissenschaftlich beschäftigt er sich unter anderem mit theoretischen, ethischen, medizinischen, psychologischen und gesellschaftlichen Aspekten von Sexualität.

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Dr. Dr. Stefan Nagel (Bild: Herzenslust NRW)

Solidarity, comrade! Queere Bewegungen und Klassenkämpfe gestern und heute

Filmvorführung PRIDE // Diskussion mit LGSM-Aktivisten // Workshop

Die Frage, wie sich die Kritik unterschiedlicher Herrschaftsverhältnisse in der widerständigen Praxis verbinden lässt, stellt sich emanzipatorischen Bewegungen nicht erst seit dem Aufkommen von Schlagworten wie „Intersektionalität“ oder „neue Klassenpolitik“ – ein eindrucksvolles Beispiel dafür bietet der Spielfilm „Pride“, der das solidarische Engagement einer Gruppe von Schwulen und Lesben an der Seite der streikenden britischen Bergarbeiter 1984 zeigt.

Zur Filmvorführung am 29. November 2018 im Marburger Capitol wird auch Ray Goodspeed, Mitbegründer der Gruppe „Lesbians and Gays Support the Miners“ (LGSM) anreisen und für ein Publikumsgespräch zur Verfügung stehen. Der Abend wird eröffnet mit einer kurzen Einführung zur Geschichte des britischen Bergarbeiterstreiks 1984/85.

Am Folgetag wollen wir uns in einem Workshop vertiefend damit beschäftigen, welche Probleme und Perspektiven sich bei der Entwicklung bewegungsübergreifender Solidarität im Lichte neuerer Diskussionen ergeben: Wie kompatibel, wie gegensätzlich sind klassen- und identitätspolitische Herangehensweisen an das Projekt der Emanzipation?

Dazu sind neben Ray Goodspeed (London)
die Kulturwissenschaftlerin Atlanta Ina Beyer (Uni Oldenburg)
und die gewerkschaftspolitische Redakteurin Mag Wompel (Labournet.de, Bochum) eingeladen.

Programm

DONNERSTAG, 29. November 2018, 18 Uhr: „Pride“ – Spielfilm über LGSM

18.00: Einführung: Stefan Schoppengerd (express), Geschichte und

Bedeutung des britischen Bergarbeiterstreiks 1984/85

18.30: Film: „Pride“ (GB 2014, 115 Minuten)

20.30: Gespräch mit Ray Goodspeed (London), 1984 Mitbegründer von

Lesbians and Gays Support the Miners

ORT: Capitol, Biegenstraße 8, Marburg

FREITAG, 30. November 2018, 16 Uhr: Solidarität: Klassen- und

Identitätspolitiken zusammendenken

16-19 Uhr: Workshop mit Beiträgen von Ray Goodspeed (London / LGSM),

Atlanta Ina Beyer (Uni Oldenburg), Mag Wompel (Labournet.de)

ORT: Hörsaalgebäude der Uni Marburg, Raum +1/0120, Biegenstraße 14

 

Veranstalter*innen:

Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung,

Schwulenreferat AStA Uni Marburg

Hilfskraftinitiative an der Uni Marburg,

Arbeitsgemeinschaft für

gewerkschaftliche Fragen (AgF),

AIDS-Hilfe Marburg e.V.,

express – Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit / AFP e.V.,

Arbeitsstelle Politik und Geschlechterverhältnisse,

Institut für Politikwissenschaft,

 

 

Eröffnung der schwulen Bibliothek

Liebe alle,

Hiermit möchten wir Euch herzlich zur Neu-Eröffnung der Bibliothek im Autonomen Schwulenreferat einladen.

Sie findet morgen, den 24.10., um 20 Uhr natürlich vor Ort im Schwulenreferat statt.

Das Schwulenreferat verfügt über Mittelhessens umfangreichste Bibliothek schwuler, schwulenbewegter und queerer Medien. Sie umfasst an der Zahl etwa 1300 Bücher, Zeitschriften und Filme, welche in 30 Jahren Schwulenreferat gesammelt wurden. Der Bestand deckt viele verschiedene Forschungsgebiete (u.a. Geisteswissenschaften. Medizin, Jura…) ab und kann somit einen wichtigen Beitrag für schwulen- und queer-thematische Forschung in Mittelhessen leisten. Darüber hinaus bieten die Belletristik und die Filmsammlung des Bestands ein breites Angebot für die individuelle Freizeitgestaltung.

Bisher war die Zugänglichkeit und Sichtbarkeit des Bestands eingeschränkt. Doch in den letzten Monaten hat das Plenum des Autonomen Schwulenreferats Maßnahmen ergriffen. Sämtliche Medien wurden katalogisiert und sind nun online in einem OPAC einsehbar ( Link: bibliothek.schwulenreferat-marburg.de ). Außerdem wurden ein Ausleihsystem sowie eine Bibliotheks-Sprechstunde mit Beratungsangebot eingerichtet.

Aus diesem Anlass möchten wir die Bibliothek feierlich eröffnen und laden Euch herzlich ein, am 24.10., um 20 Uhr an einer Lesung mit kuriosen, charmanten, witzigen, nachdenklichen und historischen Fundstücken aus unserem Bestand teilzunehmen. Wir möchten einen Eindruck seiner Vielfalt und Qualitäten vermitteln und zugleich den Anstoß geben für einen regen Verleih.

Wir freuen uns darauf, Euch ein wenig schwule Kultur auf die Ohren zu geben!