Protokoll der Mitgliedervollversammlung des Autonomen Schwulenreferats im AStA Marburg im Wintersemester 2019/20

Anwesende: C, D, N, H, T, R, M, K

Tagesordnung

TOP 1 Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

TOP 2 Jahresberichte

TOP 3 Wahlen

TOP 4 Verschiedenes

Beginn der Sitzung: 20:18 Uhr

Redeleitung: T

Protokoll: D und K

 

TOP 1 Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

Die amtierende Referent*in stellt mit 8 Anwesenden die Beschlussfähigkeit der

Mitgliederversammlung (MV) im AStA Marburg fest und eröffnet die

Sitzung. Für die Redeleitung wird T, für das Protokoll D vorgeschlagen und per

Akklamation einstimmig gewählt.

Der amtierende Referent stellt darüber hinaus die formgerechte Ladung fest.

H schlägt vor TOP 4.1 und 4.2 zu TOP4 zu „Inhaltliche Anträge“ zu ändern, ohne Gegenstimme angenommen.

TOP 2 Jahresberichte

  1. Die Referent*innen

T stellt den Jahresbericht der Referent*innen vor. (siehe Anhang)

Austausch dazu: Lob für Bericht aufgrund der Einbettung in Kontexte statt Aufzählungen einzelner Veranstaltungen, Kritik zu viel Negativem, was genannt wurde. Werbe/Öffentlichkeitsstrategien überlegen, fehlende Werbung! Fehlende Finanzen:

T.: dieses Jahr hatten wir im Prinzip keinen Haushalt, keine wirkliche Handhabe. Wir sind im Moment von einem goodwill abhängig, da es noch immer keinen AStA-Vorstand gibt. Es gibt keinen Haushalt der verfassten Student*innenschaft, was für uns ein Problem ist. Wir brauchen zukünftig mehr Haushaltstruktur im Referat.

  1. Des Plenums

H stellt den Jahresbericht des Plenums vor. (Siehe Anhang)

Austausch dazu: Tarek wünscht sich, dass in Zukunft die Erstellung des Semesterprogramms nicht nur in Referent*innenhand liegt, sondern stärker vom Plenum in die Hand genommen werden soll. Zustimmung von verschiedenen Personen. H erinnert daran, dass wir in Zukunft die Erstellung eines Semesterprogramms deutlich früher in die Hand nehmen sollten, als dies im WiSe 2019/2020 der Fall war.
T schlägt vor, das Plakat zum CSD 1990, das sich in unserem Raum befindet, dem queeren Zentrum zur Einweihung zu schenken

 

TOP 3 Wahlen

M wird einstimmig zur Wahlleitung bestimmt, N und K werden einstimmig zur Wahlhilfe bestimmt.

T schlägt vor die Wahl als verbundene Blockwahl durchzuführen.

T schlägt D (Annalena Bareback) und C (Waltraut ‚die Geyernde‘ vom Tuntenhügel) in das Amt der Referent*innen zu wählen.

Es liegen keine weiteren Bewerbungen vor.

Rückfragen an die Kandidat*innen:

beide Kandidat*innen sind weiß und cis-schwul, ist das aus Sicht der Kandidierenden ein Problem? Ja, ein Problem, das alle zusammen in den nächsten Wochen durch Fragen zu Repräsentation und Machtverhältnissen zwischen Plenum und Referent*innen.

Traut ihr euch die Arbeit als Referent*in ressourcentechnisch zu? Ja, Erfahrung aus dem vergangen Jahr hat gezeigt, dass es funktioniert und noch weitere zeitliche Kapazitäten frei sind.

Wie stellt ihr euch die künftige Einbindung/ Zusammenarbeit in HoPo-Gruppen etc. und mit anderen (autonomen) Referaten vor? Abhängig von aktueller Tagespolitik in Hopo, Stadtpolitik, Universität etc. Ressourcen sinnvoll so verlagern, dass in allen Bereichen weiterhin wichtige Arbeit geleistet werden kann.

Wie soll euer Verhältnis zum Plenum aussehen? Plenum soll leisten: Kontrolle der Arbeit der Referent*innen, wichtig ist dabei Kritik, aber auch grundsätzliche Rückendeckung. Themensetzung/-vorschläge (auch in Bezug auf das Semesterprogramm)

Was sollen die Referent*innen leisten? Inhaltliche Vorbereitung der Plena, Administrative Aufgaben werden dem Plenum abgenommen, damit sich dieses inhaltlich engagieren kann.

Könnt ihr euch eine Aufgabenübernahme durch Mitglieder des Plenums vorstellen? Grundsätzliche Aufgabenverteilung soll in den kommenden Wochen geklärt werden. Weitere AGs? Z.B.: Instagramaccount als Teil von Öffentlichkeitsarbeits-AG

Was wollt ihr anders machen, als eure Vorgänger*innen? Statt einer einzelnen starken Einzelperson: Mehrere Schultern, die zum Tragen kommen so soll.

Was passiert bei einer Meinungsverschiedenheit zwischen Plenum und Referent*innen? Plenum ist das entscheidende Organ, ansonsten Mitgliederversammlung.

 

Nach einer Sitzungsunterbrechung zur Auszählung der Stimmen verkündet der Wahlausschuss das Ergebnis. Demnach sind von sieben Stimmzetteln sechs gültige Stimmen abgegeben worden, darunter waren sechs Ja-Stimmen, keine Nein-Stimmen und keine Enthaltungen.

Annalena Bareback und Waltraut ´die Geyernde´ vom Tuntenhügel nehmen die Wahl an

 

TOP 4 Inhaltliche Anträge

  1. Die Mitgliederversammlung des Autonomen Schwulenreferats im AStA Marburg möge beschließen, „die Mitgliederversammlung beauftragt die Referent*innen im nächsten Student*innenparlament einen Antrag einzureichen, in dem sich die verfasste Student*innenschaft vom Vortrag von Susanne Schröter distanziert und die Einladung kritisiert. Die Begründung erfolgt mündlich!“ 6 Fürstimmen, Eine Enthaltung
  2. Die MVV möge beschließen, „Das Plenum im Schwulenreferat hat den Auftrag, das Selbstverständnis des Schwulenreferats zu aktualisieren. Die Mitgliederversammlung fordert das Plenum im Lichte des voranschreitenden Diversifizierungsprozesse dazu auf, dieser Aufgabe nachzukommen und entsprechende Maßnahmen in der Mitgliederversammlung im Sommersemester einzubringen.“ Einstimmig angenommen

 

TOP 5: Verschiedenes

TTT: „Heute gehe ich allein nach Hause“ 28.1.

Queerer Brunch in der Aidshilfe am 2.2.

Doing gay disabled 10.2.

Be my tunteline 14.2.

Ende der Sitzung: 22:58 Uhr

 

Marburg, den 27. Januar 2019